Steuermittel für #Fracking-Gas Terminal von Jamaika Kreis NF bestätigt – Bürgerinitiative gegen CO2-Endlager e.V.

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Mit den Stimmen von CDU, GRÜNEN und FDP wurde heute im Kreistag von Nordfriesland ein Antrag der SPD abgelehnt, mit dem die Landesregierung aufgefordert werden sollte, keine Steuermittel für den geplanten LNG-Terminal in Brunsbüttel bereit zu stellen.

In der Debatte wurde deutlich, dass der geplante LNG-Terminal vor
allen Dingen für den Import von Fracking-Erdgas genutzt werden soll, da
RWE als erster Kunde für den Terminal sich gerade erst für drei Jahre
den Bezug von Fracking-Erdgas aus den USA gesichert hat.

Das Land Schleswig-Holstein möchte das LNG Terminals sogar mit 50
Mio. € öffentliche Mittel fördern. Weitere 50 Mio. € würde der Bund dazu
zahlen.

Für die Pipelineanbindung sollen die Erdgaskunden zu 90% aufkommen,
um dem Investor einen Gewinn zu ermöglichen, der sonst trotz hoher
Subventionen von Bund und Land nicht möglich wäre, da LNG-Terminals in
Europa nur geringe Auslastungsquoten von unter 25% haben, in Nordeuropa
noch deutlich darunter.

Das Klimabündnis gegen LNG kritisiert das Projekt als klima-, umwelt-
und energiewendeschädlich und fordert, keine neue fossile Infrastruktur
mit Steuermitteln zu errichten.

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